Strominventur - Stromsparen mit System

Unnötiger Stromverbrauch durch Leerlaufverluste

Mit Leerlaufverlusten bezeichnet man den Stromverbrauch eines Gerätes, wenn es nach dem Ausschalten weiterhin Strom verbraucht. Diesen Stromverbrauch bezeichnet man als Leerlaufverlust.

Im Gegensatz zum Stand-by-Betrieb, bei denen der Verbraucher gewollt in Bereitschaft gehalten wird, treten Leerlaufverluste auf, wenn das Gerät ausgeschaltet ist.

Warum gibt es Leerlaufverluste

Der Hersteller baut den Stromverbraucher so billig wie möglich. Wenn dadurch Leerlaufverluste im Betrieb entstehen, dann stört das den Produzenten nicht. Die Kosten für die Leerlaufverluste müssen Sie als Verbraucher zahlen und nicht der Hersteller. Der Verbraucher bringt seine hohen Stromkosten nicht mit dem, mit Leerlaufverlusten behafteten Markennamen, in Verbindung.

Bei den Leerlaufverlusten ist Aus nicht Aus

In Ihrem Haushalt gibt es sicherlich Geräte mit einem Steckernetzteil. Fassen Sie das Steckernetzteil mal bei ausgeschaltetem Verbraucher an. An der Wärme erkennen Sie das Strom verbraucht wird. Es treten Leerlaufverluste auf. Bei anderen Stromverbrauchern ist dieses Netzteil in das Gerät integriert, sodass Sie die Leerlaufverluste überhaupt nicht bemerken. Diese Leerlaufverluste summiert sich bei 24 Stunden am Tag und 365 Tagen im Jahr auf eine nicht zu unterschätzende Stromkosten. Bei einem Strompreis von 20 Cent kostet jedes Watt Leerlaufverlust immerhin 1,75 Euro pro Jahr. Und bei 10 Watt sind es schon 17,50 Euro pro Jahr.

Stromverbraucher mit Leerlaufverlusten finden

Stromverbraucher mit Leerlaufverlusten finden Sie am einfachsten mit einem Energiemessgerät. Messen Sie mit einem Energiemessgerät, wie viel Strom das Gerät nach dem Ausschalten verbraucht. Zeigt das Energiemessgerät an, dass Strom verbraucht wird, so treten Leerlaufverluste auf. Wird kein Stromverbrauch angezeigt, so gibt es auch keine Leerlaufverluste.

Leerlaufverluste vermeiden und Stromkosten senken

Steckdosenleiste-Leerlaufverlust Sollten Sie einen Stromverbraucher gefunden haben, der mit Leerlaufverlusten Ihren Stromverbrauch und Ihre Stromkosten in die Höhe treibt, dann können Sie mit einer schaltbaren Steckdosenleiste diese Leerlaufverluste verhindern. Da oft ganze Gruppen von gemeinsam genutzten Geräten von Leerlaufverlusten betroffen ist, lassen sich die Leerlaufverluste mit einem Tastendruck eliminieren.

Für unzugängliche Stellen haben sich Funksteckdosen bewährt, um die Leerlaufverluste zu vermeiden. Bei den Funksteckdosen können Sie mit einer Fernbedienung den Stromverbraucher ein- und ausschalten. Bequemer kann man die Leerlaufverluste nicht vermeiden.

Stromkosten senken durch den Wechsel zum billigen Stromanbieter

Mit einem einfachen Wechsel zu einem billigen Stromanbieter lassen sich die Stromkosten schnell senken. Sie müssen keine neuen Geräte kaufen, Ihr Verhalten ändern oder zusätzliches Geld ausgeben und können im Idealfall mehrere hundert Euro jährlich einsparen!

Der billige Stromanbieter kümmert sich um die Kündigung des bisherigen Stromanbieters und die vollständige Abwicklung des Wechsels.