Strominventur - Stromsparen mit System

Stromverbrauch beim WLAN-Router

Kurzfassung:

Der WLAN-Router verursacht durch den 24-stündigen Dauerbetrieb hohe Stromkosten. Mit einem stromsparenden Router lassen sich bis zu 165 Euro Stromkosten in nur 5 Jahren sparen.

Die Höhe des Stromverbrauchs können Sie der Bedienungsanleitung entnehmen oder Sie messen mit einem Energiemessgerät nach. Das Energiemessgerät müssen Sie nur zwischen Steckdose und WLAN-Router stecken. Es kann Ihnen die Stromkosten meist direkt in einem Euro-Betrag anzeigen.

Bei modernen WLAN-Routern lässt sich die Sendeleistung anpassen, um die Strahlung auf das notwenige Maß zu beschränken. Bei reduzierter Sendeleistung sinken auch die Stromkosten. Ein Vergleich mit aktuellen Modellen zeigt Ihnen, wie viel Strom Sie sparen können. Gerade bei älteren WLAN-Routern lohnt sich meist ein Neukauf.

Ausführliche Fassung:

Der WLAN-Router lässt den Stromzähler kreisen

Der WLAN-Router ist aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Ersetzt er doch häufig eine nicht vorhandene kabelgebundene Hausinstallation für Desktop-PC und eröffnet Laptops, Tablets und Smartphones den kabellosen Weg ins Internet.

Durch seinen 24-stündigen Dauerbetrieb lässt er den Stromzähler ohne Pause kreisen. Dabei hat er einen üblichen Stromverbrauch von 5 bis 20 Watt. Bei einem Strompreis von 25 Cent pro kWh sind dass im Jahr immerhin Stromkosten zwischen 11 Euro und 44 Euro.

Mit dem richtigen WLAN-Router in 5 Jahren 165 Euro sparen

Stromverbrauch beim WLAN-Router Überträgt man den Stromverbrauch auf eine Nutzungsdauer von nur 5 Jahren, so liegt man bei den Stromkosten zwischen 55 und 220 Euro. Der stromsparende WLAN-Router verursacht immerhin 165 Euro weniger Stromkosten, als der stromfressende Router. Bei einer Nutzungsdauer von 10 Jahren kann man sogar Stromkosten in Höhe von bis zu 330 Euro sparen.

Der häufig vom Telefonanbieter kostenlos oder verbilligt angebotene WLAN-Router kann so im Laufe der Jahre recht teuer werden. Je nach mitgeliefertem Modell ist es oft preiswerter, sich einen stromsparenden WLAN-Router selbst zu kaufen.

Stromverbrauch beim WLAN-Router messen

Bevor Sie bei Ihrem WLAN-Router den Stromverbrauch messen, sollten Sie einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen. Dort findet man häufig Angaben zum Stromverbrauch. Bei aktuellen Modellen reicht es meist auch, bei einem Online-Shop oder direkt beim Hersteller in die Produktbeschreibung zu schauen. Bei einem Gerät mit geringem Stromverbrauch hat der Hersteller nichts zu verbergen und gibt den Stromverbrauch an.

Finden Sie keine Angaben zum Stromverbrauch, dann liegt der Verdacht nahe, dass der Hersteller etwas zu verbergen hat. Aber auch wenn Sie Zweifel an den Angaben haben, ist das Energiemessgerät die erste Wahl, um den tatsächlichen Stromverbrauch vom WLAN-Router zu ermitteln.

Stecken Sie dazu den WLAN-Router in das Energiemessgerät und das Energiemessgerät in die Steckdose. Ihnen wird nun der aktuelle Stromverbrauch angezeigt. Die meisten Energiemessgeräte können Ihnen auch direkt die Stromkosten in Euro anzeigen.

Sendeleistung an den Bedarf anpassen

Bei modernen WLAN-Routern können Sie die Sendeleistung an den Bedarf anpassen. In der kleinen Mietwohnung benötigt man eine deutlich geringere Reichweite, als im großen Einfamilienhaus.

Eine geringere Sendeleistung senkt den Stromverbrauch und die Stromkosten. Zusätzlich wird die Strahlung auf das notwenige Maß reduziert.

Langfristig summieren sich die gesparten Stromkosten auf einen nennenswerten Betrag, der die Kosten für einen Neukauf übersteigen.

WLAN-Router nur bei Notwendigkeit einschalten

Es wird immer wieder empfohlen, den WLAN-Router beim Nichtgebrauch auszuschalten oder zumindest die WLAN-Funktion zu deaktivieren. Dabei sollten Sie die Art Ihres Anschlusses berücksichtigen. Aktuell werden fast nur noch IP-Telefonanschlüsse vermarktet. Dabei wird der WLAN-Router nicht nur für das Internet, sondern auch für das Telefonieren genutzt. Schalten Sie hier den WLAN-Router aus, dann sind Sie auch telefonisch nicht mehr erreichbar.

Mittlerweile nutzen die klassischen schnurlosen Telefone den WLAN-Router als Basisstation. Selbst das Handy kann mit der WLAN-Verbindung die Festnetz-Telefonnummer nutzen. Ausschalten führt hier zu einer Nichterreichbarkeit.

Bei ausgeschaltetem WLAN-Router belasten Smartphone und Tablet das mobile Datenvolumen. Damit das Stromsparen nicht zu einer Kostenfalle wird, bleibt nur ein stromsparender WLAN-Router.

Stromkosten senken durch den Wechsel zum billigen Stromanbieter

Mit einem einfachen Wechsel zu einem billigen Stromanbieter lassen sich die Stromkosten schnell senken. Sie müssen keine neuen Geräte kaufen, Ihr Verhalten ändern oder zusätzliches Geld ausgeben und können im Idealfall mehrere hundert Euro jährlich einsparen!

Der billige Stromanbieter kümmert sich um die Kündigung des bisherigen Stromanbieters und die vollständige Abwicklung des Wechsels.