Strominventur - Stromsparen mit System

Wasserkocher oder Herd

Womit kann man günstiger Wasser erhitzen? Mit dem Herd oder dem Wasserkocher? Im direkten Vergleich ist der Stromverbrauch beim Wasserkocher niedriger als beim Herd. Die Wärmeverluste, die den Stromverbrauch erhöhen, sind beim Herd höher als beim Wasserkocher. Nur der Induktionsherd kann da noch mithalten.

Um einen Liter Wasser zu erhitzen, wird eine bestimmte Menge Energie benötigt. Ob nun Herd oder Wasserkocher günstiger ist, liegt an den Wärmeverlusten. Es wird nicht nur das Wasser warm, sondern auch der Topf, die Herdplatte oder das Gehäuse des Wasserkochers.

Beim Wasserkocher sind diese Wärmeverluste und damit der Stromverbrauch am geringsten. Das Heizelement ist direkt im Wasser. Eine Herdplatte muss nicht erhitzt werden. Das Gehäuse des Wasserkochers ist meist aus Kunststoff und nimmt wenig Wärme auf.

Wie teuer ist das Erhitzen von Wasser

Unter optimalen Bedingungen benötigen Sie 0,093 kWh Strom, um 1 Liter Wasser von 20 Grad auf 100 Grad zu erhitzen. Bei einem Strompreis von 25 Cent pro kWh kommen Stromkosten in Höhe von 2,3 Cent auf.

In der Realität haben Sie aber keine optimalen Bedingungen. Es gibt Wärmeverluste, die den Stromverbrauch und die Stromkosten erhöhen. Um die Stromkosten gering zu halten, muss man sich nun entscheiden, ob der Wasserkocher oder der Herd weiniger Verluste hat und damit die günstigere Variante ist.

Stromkosten beim Wasserkocher

Beim Wasserkocher befindet sich die Heizspirale direkt im Wasser. Es entstehen daher keine Wärmeverluste beim Übergang von der Heizspirale zum Wasser. Bei einigen Modellen ist die Heizspirale in den Boden des Wasserkochers verbaut. Hier muss zusätzlich der Boden des Wasserkochers erhitzt werden. Zusätzlich gibt es geringe Verluste für die Erwärmung des Materials der Heizspirale.

Die größten Verluste treten beim Wasserkocher am Behälter, in dem sich das Wasser befindet, und an der Abwärme an der Wasseroberfläche auf. Erkennen können Sie dies am warm werdenden Gehäuse des Wasserkochers und an der Wärme, die schon vor dem Kochen aufsteigt.

Mit einem Energiemessgerät können Sie leicht den tatsächlichen Stromverbrauch von Ihrem Wasserkocher ermitteln. Um systematisch Ihren Stromverbrauch zu senken, ist das Energiemessgerät ein unerlässliches Hilfsmittel.

Stromkosten beim Herd

Beim Herd muss auch die Heizspirale in den Herdplatten bzw. unter dem Ceranfeld erwärmt werden. Damit die Wärme dann bis zum Wasser kommt, muss diese die Herdplatten bzw. das Ceranfeld erhitzen und zusätzlich noch an den Topf oder den Teekessel abgegeben werden. Beim Topf oder Teekessel wird dann der meist massive Boden erwärmt und erst danach erreicht die Wärme das Wasser.

Das warme Wasser gibt nun Wärme an die Seiten des Kochgefäßes ab. Bei der Verwendung eines Deckels steigt die Wärme nicht direkt auf, erhitzt aber den Deckel. Das Kochgeschirr auf dem Herd ist in der Regel massiver als das Gehäuse des Wasserkochers und nimmt daher auch mehr Wärme auf. Beim Induktionsherd geht der Stromverbrauch elektromagnetisch direkt in das Kochgeschirr. Die Verluste für das Erhitzen des Herdes und der Übergang zum Kochgeschirr entfallen hier.

Herd oder Wasserkocher

Beim Vergleich zwischen Herd und Wasserkocher schneidet der Wasserkocher beim Stromverbrauch besser ab. Beim Herd gibt es mehr Verluste, die einen höheren Stromverbrauch und höhere Stromkosten zur Folge haben. Lediglich der Induktionsherd kann leicht abgeschlagen mit dem Wasserkocher mithalten.

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